Kriegsgräberstätte Dietkirchen

Im folgenden sind Bilder & Eindrücke von der Kriegsgräberstätte in Dietkirchen aufgezeigt.

Der Friedhof ist in seiner Gesamtanlage rundum von Baumbestand umgeben, die den Friedhof als Ruhepark eingrenzen und die ggf. störende Umweltgeräusche dämmen. Der Park lädt ein zum Innehalten, Nachdenken und Meditieren.

Eingangsbereich des Friedhofes mit einer Verweilbank.

Grabmal des einzigen noch auf dem Friedhof beerdigten französischen verstorbenen Kriegsgefangenen.

Capitaine (Hauptmann) Louis – Eugene – Alexandre Hasne
3. Kompanie, des 2. Bataillons, des 319. Regiment der Infanterie

Geboren ist er am 30. März 1891 in Cherbourg (Manche),
gestorben ist er am 16. 06. 1918.

Blick auf den Bereich links des Hauptweges auf dem Friedhof. Hier als auch auf dem Bereich auf der rechten Seite des Weges stehen nur ein paar Sandsteinkreuze ohne Namen zum Gedenken an die hier begrabenen Toten Soldaten.

Der Bereich rechts des Hauptweges auf dem Friedhof.

Das Irische Hochkreuz steht ca. in der Mitte des Friedhofes auf der rechten Seite neben dem Hauptwege platziert.

Im Gesamteindruck des Friedhofes ist das Kreuz auf den ersten Blick eher unscheinbar, jedoch entfaltet es seine einmalige Schönheit, wenn man es von nahem betrachtet.

Wie man auf diesem und auch dem vorigen Bild schön erkennen kann, ist der gesamte Friedhof von einer halbhohen Hecke umzäunt.

In dem letzten Drittel steht am Ende des Hauptweges ein Denkmal für die russischen hier begrabenen Soldaten, die überwiegend im 2. Weltkrieg im Lager STALAG XII gestorben sind. Deses Lager befand sich in Freiendiez. Die toten Soldaten waren überwiegend Kriegsgefangene, die im Lager starben. Einige russische Soldaten kamen aber auch bei einem Bombenangriff auf das Lager am 23. Dezember 1944 ums Leben. Das Lager wurde irrtümlich von amerikanischen Bomberverbänden angegriffen, da die gesetzten Markierungszeichen, die sogenannten Christbäume, durch starken Ostwind in Richtung Diez abgetrieben worden waren und so eine falsche Markierung setzten. Das ursprüngliche Ziel war damit wohl die Bahnhofsanlage in Limburg gewesen, die dadurch an diesem Tag verschont blieb.

Nahaufnahme des russischen Denkmals.

 

Inschrift:

Hier ruhen

947

russische

Kriegsgefangene

die in der

schweren Zeit

1942-1945

fern von ihrer

Heimat starben.